INPRO Innovationsgesellschaft mbH Berlin

Festkörperlaserschweißen im Karosseriebau

INPRO hat in den Jahren 1988 bis 2000 einen entscheidenden Beitrag zur Einführung des Hochleistungsfestkörperlasers in die Automobilproduktion geleistet.


Die INPRO-Aktivitäten zur Übertragung der vielfältigen wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse in die industrielle Anwendung des Festkörperlaserschweißens reichten von der Realisierung von Technologiestudien, der Entwicklung von Prototypen etwa für die Strahlführung (Kopplung von Strahlquellen) oder die automatisierte Faserüberwachung bis hin zur Bearbeitung spezieller Probleme bei Laser-Fügeoperationen. INPRO hat dabei als Erster den Festkörper Kw-Laser eingesetzt und war die treibende Kraft bei der Entwicklung zu immer höheren Laserleistungen. Weitere Entwicklungsarbeiten führten zum Aufbau von Prototypen für das Laserschweißen von Aluminium oder für das Laserhartlöten im Karosseriebau.

Nicht zuletzt trug auch der Transfer von Mitarbeitern der INPRO an die Gesellschafter zur Durchsetzung der Innovation bei, die in den 1990ern ihre Serienfähigkeit erreichte und seitdem stark an Bedeutung gewann. Das Schweißen mit dem Festkörperlaser ist heute eine Schlüsseltechnologie zur Fertigung von Fahrzeugen mit höherer Qualität, verbesserter Sicherheit sowie höherem Komfort und erschließt neue Leichtbaupotenziale.

Der Innovationserfolg der Einführung des Festkörperlaserschweißens in die Karosserieproduktion zeigte sich auch im Erfolg der beteiligten Unternehmen. Die später vom heute weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller TRUMPF GmbH übernommene Firma HAAS Laser war als Umsetzungspartner direkt in die Innovationsarbeiten zum Festkörperlaserschweißen bei INPRO eingebunden. Darüber hinaus entstanden in Verbindung mit der Innovation Festkörperlaserschweißen mehrere Unternehmen im Berliner Umfeld. Dazu gehören die Firma HIGHYAG Lasertechnologie GmbH, die Firma Photon Laser Engineering GmbH und die Firma Scansonic GmbH, die heute erfolgreich agieren, zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben und wichtige Anlagenkomponenten für die INPRO-Gesellschafter liefern.

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