INPRO Innovationsgesellschaft mbH Berlin

Softwareunterstützung der Logistikplanung

Kostensenkung über die gesamte logistische Prozesskette


Die Logistik bildet heute einen wesentlichen Kostentreiber in globalen Fertigungsnetzwerken. Ihre optimale Auslegung ist unverzichtbar. Zu Beginn der 90er Jahre wurde der Bedarf an Werkzeugen für eine unternehmensübergreifende Optimierung der Logistikketten im Kreis der INPRO-Partner deutlich sichtbar. Die Reduktion von Logistikkosten wurde als zentrale Zielgröße erkannt. INPRO entwickelte daraufhin in den Jahren 1993 bis 1995 eine neuartige Planungssoftware mit der Bezeichung inProLog.

Mit dieser Software wurde erstmals eine ganzheitliche Logistikoptimierung zwischen Zulieferern und Abnehmern im Automobilbau möglich. Statt einer Verlagerung von Kosten innerhalb der Logistikkette konnte nun eine integrale Kostensenkung über die gesamte Prozesskette angestrebt werden.

Die Partner einer Lieferbeziehung erhielten ein Werkzeug, mit dem einzelne Teil-Logistikketten und mögliche Alternativen in einem einheitlichen Werkzeug modelliert und bewertet werden konnten. Kern von inProLog war ein Logistik-Kostenmodell, das die durchgängigen Kosten des Material- und Informationsflusses beliebiger unternehmensübergreifender Logistikketten abbildet.

So konnten strukturelle Veränderungen der Logistikkette und unterschiedliche Lieferfrequenzkonstellationen für ein betrachtetes Zulieferteil in kurzer Zeit verglichen werden. Darauf basierend war es möglich, sehr schnell Alternativen zu generieren und die kostenoptimale Variante auszuwählen. Durch den Einsatz von inProLog konnten teilweise bis zu 20 % Kosteneinsparungen im Wareneingang realisiert werden.

InProLog wurde weltweit von mehr als 100 Anwendern für die Planung von Lieferbeziehungen eingesetzt und war eine wichtige Vorläuferentwicklung integrierter Supply-Chain-Management-Systeme. Heute ist der INPRO-Ansatz einer Prozesskostenrechnung über alle Elemente der Lieferkette in allen modernen Logistikplanungs- und SCM-Tools enthalten.


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