INPRO Innovationsgesellschaft mbH Berlin

Materialflusssimulation

Meilensteine auf dem Weg zur Digitalen Fabrik

Materialflusssimulation
Werkzeuge zur Materialflusssimulation sind heute weltweit im Einsatz. Mit dem von INPRO entwickelten System SIMPRO und anderen leistungsfähigen Softwarelösungen, deren Entwicklung zum Teil ebenfalls auf Impulse aus dem Kreis der INPRO-Partner zurückgeht, existieren heute vielfältige Lösungen zur Simulation von Materialflüssen in der Produktion. Sie bilden zentrale Elemente der Digitalen Fabrik.

Das war in den 1980er Jahren anders. Produktionsabläufe wurden damals weitgehend ohne Simulationsunterstützung geplant. Die Folgen waren hohe Änderungskosten und Mehrinvestitionen. Simulationsuntersuchungen waren aufwändig und das Geschäft weniger Spezialisten.

Ziel von INPRO war es damals, die Methode der Materialflusssimulation in den Planungsabteilungen der Gesellschafterhäuser zu etablieren. Dem Planer sollte ein einfach zu bedienendes System zur Verfügung gestellt werden, um Produktionsabläufe bewerten und optimieren zu können.

Dazu wurden Simulationssysteme und vorgefertigte Bausteinbibliotheken mit umfangreichen Standardstrategien entwickelt, die eine hohe Produktivität bei der Durchführung von Simulationsstudien garantieren. Für die Erweiterung des Anwendungsbereichs wurde eine integrierte Entwicklungsumgebung zur Konstruktion eigener Bausteinbibliotheken geschaffen.

Das Ergebnis dieser Arbeiten war das Simulationssystem SIMPRO. Bis heute sind mit SIMPRO mehr als 500 Simulationsprojekte durchgeführt worden. Einer Schätzung des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik zur Folge können durch derartige Simulationen bis zu 3 % der Investitionen für ein Produktionssystem eingespart werden.

Auch wenn die komplette digitale Absicherung von innovativen Produktionsprozessen noch eine Vision ist, so hat die Anwendung der Materialflusssimulation doch gezeigt, dass auch Teilelemente einer virtuellen Fabrikplanung reale Kosten senken können.

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