Am 28. Januar 2020 fand im Coworking Space EINS an der Technischen Universität Berlin die Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt INTEGRATE mit ca. 25 Teilnehmern statt. Dabei wurden die Ergebnisse des vom BMWi in Rahmen des PAICE-Programms geförderten Projektes (Förderkennzeichen 01MA17001A) vorgestellt.

Im Projekt wurde eine offene Plattform für unternehmens- und herstellerübergreifendes kooperatives Engineering entwickelt. Über diese können alle an einem Produktionsprozess beteiligten Engineering-Werkzeuge sicher und synchron Daten austauschen. Weiterhin ist es möglich, dass Drittanbieter eigene Dienste anbieten und in die Architektur integrieren können. Grundvoraussetzungen wie Datensicherheit und Rechtemanagement werden von der Plattform gesteuert. Der Entwurfsprozess soll so deutlich flexibler und schneller werden.
Die Projektergebnisse haben gezeigt, dass die entwickelte Lösung in vielfältigen Anwendungsfeldern des Engineerings, bei denen ein zuverlässiger Datenaustausch in einer heterogenen Werkzeuglandschaft nötig ist, eingesetzt werden kann. Hier wurden auf der Veranstaltung unterschiedliche Demonstratoren präsentiert.

inpro fokussierte sich bei den Arbeiten auf die Entwicklung eines Plugins für den AutomationML Editor zur Anbindung an die INTEGRATE Plattform und die Nutzung der Plattform im Rahmen des von der inpro entwickelten Unity-AML Changelog Assets. Das dabei verfolgte Ziel ist die Rückführung von Datenänderungen und Annotationen aus XR-Umgebungen in PLM-Werkzeuge zur Bewertung und Dokumentation der erzielten Ergebnisse und zur Aktualisierung der zugrundeliegenden PLM-Informationen.

An dem Forschungsprojekt waren als Partner ABB, logi.cals, inpro, das FZI und die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg beteiligt.