Im Rahmen des diesjährigen FOREL-Kolloquiums wurden am 29. September 2019 in Dresden die Projektergebnisse des vom BMBF geförderten FOREL-Projektes PROLEI (Förderkennzeichen: 02P16Z003, Laufzeit: 01.09.2016 bis 31.08.2019) der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel des Verbundforschungsvorhabens „Prozesskette für das Fügen endlosfaserverstärkter Kunststoffe mit Metallen – PROLEI“ waren die Erforschung angepasster Fügetechnologien für die Kunststoff-Metall-Hybridbauweise in Leichtbaustrukturen. Dies umfasste die Umsetzung eines großflächigen laserbasierten Strukturierungsprozesses für Fügeflächen, die Industrialisierung des robotergeführten Direktfügens von duroplastischen Kunststoffen sowie des roboterbasierten Reibpressfügens von Thermoplast-Metallverbindungen und die Entwicklung eines Simulationsmodells für die Kunststoff-Metall-Verbindung.
Gemeinsam mit den Verbundspartnern AIRBUS, ARGES, Volkswagen, dem Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München, dem Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn entwickelte inpro neue großserientaugliche Verbindungstechnologien für witschaftlich herzustellende Kunststoff-Metall-Hybridverbindungen. Dabei verantwortete inpro insbesondere die simulationsgestützte Auslegung von Kunststoff-Metall-Hybridverbindungen und gemeinsam mit dem LWF deren experimentelle Überprüfung.
Zum Projektabschluss wurden die Projektergebnisse in drei Präsentationen in Dresden zusammengefasst:
• Laserbasierte Oberflächenvorbehandlung von Metallen mittels innovativer Scanneroptik für Metall-Kunststoff-Verbindungen,
• Robotergestützte Applikation duroplastischer Halbzeuge auf metallische Karosseriestrukturen für die Großserie,
• Reibpressfügen und Vorbehandlung von Metall-Composite-Hybridbauteilen.
Das Projektteam beabsichtigt, den Abschlussbericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt PROLEI bis Ende dieses Jahres zu veröffentlichen.