Forschungskooperationen

Die Beteiligung an öffentlich geförderten Verbundforschungsprojekten mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bietet für uns eine Möglichkeit zum zukunftsorientierten Aufbau neuer Kompetenzen und liefert interessante Impulse für unsere Innovationsarbeit. inpro verfügt über ein umfangreiches Netzwerk kompetenter Kooperationspartner in Wissenschaft und Wirtschaft. Überzeugen Sie uns mit Ihren wissenschaftlichen Ergebnissen und werden Sie unser Kooperationspartner.

inpro war bzw. ist unter anderem an folgenden Projekten beteiligt:

DigiBody

Ziel des im April gestarteten und vom BMWi geförderten Verbundforschungsprojekt „DigiBody – Digitale Prozesskette zur Abbildung und Optimierung der Fügetechnik im Rohbau“ ist es, die Güte von Klebverbindungen in komplex belasteten Bauteilen mit Hilfe digitaler Modelle vorhersagen zu können. Zur virtuellen, kostengünstigen Prozessoptimierung werden die Wechselwirkungen der realen Produktions-, Produkt- und Betriebsinformationen berücksichtigt. Damit soll eine Steigerung des Genauigkeitsgrades bei der Simulation von Fertigungsprozessen zur frühzeitigen digitalen Absicherung von Fahrzeug-Konstruktionsständen erreicht werden. Dies ermöglichst eine Minimierung der mechanisch gefügten Verbindungen, bis hin zur Vision eines vollständig geklebten Rohbaus. inpro ist innerhalb des Forschungsverbundes für die simulative Absicherung der Maßhaltigkeit des Falzprozesses verantwortlich.

MuSTMeF

Dieses EU-Projekt zielt auf einen Durchbruch in der Modellierung von Höchstfesten Stählen (AHSS) ab. Diese Stähle werden zunehmend im Automobilbereich eingesetzt, haben aber ein anspruchsvolles Umformverhalten. Ein extrem schneller Kristallplastizitätscode wird verwendet, um makroskopisch beobachtbare anisotrope plastische Eigenschaften aus komplexen, künstlich generierten, mehrphasigen 3D-Mikrostrukturen abzuleiten. Dieser Code wird direkt mit einem effizienten Multi-Scale Code gekoppelt, was zu numerisch sehr effizienten State-of-the-Art-Materialmodellen für die Simulation von Umformprozessen von Dualphasenstählen führt. Anhand eines realistischen Automobilteils sollen die erzielten Ergebnisse demonstriert werden.

Im Projekt INTEGRATE wird eine offene Plattform für unternehmens- und herstellerübergreifendes, kooperatives Engineering entwickelt. Alle an einem Produktionsprozess beteiligten Engineering-Werkzeuge können über die Plattform sicher und synchron Daten austauschen, Drittanbieter können eigene Dienste anbieten und integrieren, Grundvoraussetzungen wie Datensicherheit und Rechtemanagement werden von der Plattform gesteuert. Der Entwurfsprozess soll so deutlich flexibler und schneller werden. Im Projektkonsortium werden durch die Partner grundsätzlich drei Rollen abgebildet, wobei die Zuordnung von Rollen zu Partnern nicht exklusiv sein muss. So sind das FZI und logi.cals für die Software-Entwicklung, ABB und inpro als Anwender und die Universität Magdeburg als Konzeptentwickler in das Projekt integriert.

Teil 4 als Sprache der Steuerungstechnik für Industrie 4.0

Entwicklung von laserbasierten Fügetechnologien für artungleiche Leichtbaukonstruktionen

Verbundprojekt: Ressourceneffiziente Mischbauweisen für Leichtbaukarosserien

Verbundprojekt: Fertigungs- und Recyclingstrategien für die Elektromobilität zur stofflichen Verwertung von Leichtbaustrukturen in Faserkunststoffverbund-Hybridbauweise

Verbundprojekt: Integrale Fertigung von hybriden Leichtbau-Sandwich-Strukturen im Partikelschaum-Verbundspritzgießen für die Großserie

Im Forschungsprojekt PROLEI werden Bauweisen mit Kunststoff-Metall-Hybridverbunden für die industrielle Serienfertigung qualifiziert. Dafür müssen neuartige, sicher reproduzierbare Fügetechnologien entwickelt werden.

Entwurfsmethoden für Automatisierungssysteme mit Modellintegration und automatischer Variantenbewertung

Intelligente Laser- und Lichtbogensysteme mit integriertem Prozesswissen und intuitiver Bedienung