Photon – vom Laser-Pionier zum Blech- und Mobilitäts-Allrounder

2018-12-21T16:13:32+00:00

Die Macht des Lichts

Die Geschichte von Photon beginnt mit der Leidenschaft für die Macht des Lichts. Als Pionier der Laserschweißtechnologie wird Photon 1998 in Berlin gegründet. Es ist eine aufregende Zeit: Der Laser eröffnet eine vollkommen neue Dimension der Verarbeitung von Blech – insbesondere von Stahlblechen – und führt vor allem in der Automobilbranche zu erheblichen Produktivitätsschüben.

Mit fundiertem Prozessverständnis, State-of-the-Art-Technologien und umfassender Entwicklungskompetenz etabliert sich Photon schnell als Laser-Spezialist für führende Automobil- und Nutzfahrzeughersteller. So übernimmt Photon 2002 für die Volkswagen AG eine führende Rolle bei der Planung und Umsetzung eines der größten jemals durchgeführten Laserschweißprojekte – der weltweiten Fertigung von Baugruppen für den Golf V.

Think Big – von der Straße auf die Schiene

Doch Photon will sich nicht allein auf die Straße festlegen. Mit der Inbetriebnahme von Laserschweißportalanlagen für Großbaugruppen stößt Photon erfolgreich in den Schienenfahrzeugbau vor. Die Serienfertigung von XXL-Komponenten in Stahlleichtbauweise für Eisenbahnwaggons – allen voran für den ICE 4 – gehört zu den großen Erfolgen in der Unternehmensgeschichte.

Innovative Endprodukte für Schiene, Wasserstraße, Straße, Telekommunikation und allgemeinen Maschinenbau

Photon positioniert sich erfolgreich als Allrounder und Kompetenzzentrum für Blechbearbeitung und blechbasierte Produkte in vielen Bereichen. Mit der Übernahme der Meißener Nachrichtentechnik GmbH im Jahr 2000 erweitert das Unternehmen sein Aufgaben- und Leistungsspektrum erheblich. Am Standort Meißen dreht sich bis heute alles um die Entwicklung, Fertigung und Montage von innovativen Produkten für Rail-, Automotive- und Telekommunikationsinfrastruktur.

Im Jahr 2017 stößt das Berliner Traditionsunternehmen Kadow & Riese zur Photon-Familie. Damit wird das Firmenportfolio erneut ausgebaut – insbesondere im Bereich Blechumformung und Werkzeugbau. Heute deckt Photon an zwei Standorten und vier Produktionsstätten die komplette Prozesskette Blech ab und ist für vielfältigste Aufgaben bestens gerüstet.

Photon bleibt in Bewegung

Seit der Gründung haben zahlreiche namhafte Kunden aus der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche, dem Schienenfahrzeugbau, dem Schiffbau, der Raum- und Luftfahrtindustrie, der Energietechnik und anderen Branchen von der geballten technischen und prozessualen Kompetenz, der hohen Fertigungstiefe und dem kompromisslosen Qualitätsanspruch von Photon profitiert. Photon setzt alles daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

 

Für die 1.465 Waggons des neuen DB-Flaggschiffs (Siemens-Bombardier)
fertigt Photon Seitenwand- und Dachsegmente sowie Spriegel und
Querträger für Dach und Untergestell.

  • Laserschweißen XXL
  • Stahlleichtbau: Stabilität & Effizienz
  • Entwicklung des Fertigungskonzepts und Unterstützung bei der Bauteilkonstruktion
  • Höchste Präzision von der Einzelteilfertigung bis zum automatisierten Schweißprozess

Das neue Flaggschiff der DB-Flotte wird über Jahrzehnte hinweg im Einsatz sein – mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h.

Für die Außenhülle bedeutet das höchste Anforderungen an Stabilität und Verarbeitung. Aber auch Leichtigkeit ist gefragt. Denn jedes überflüssige Gramm Gewicht fährt über Millionen Kilometer mit, verschlechtert die Energiebilanz und verursacht so langfristig höhere Kosten. Eine kniffelige Aufgabe für die Waggonbauer von Siemens/Bombardier.

Die Photon-Lösung: Stahl und Laser. Lasergeschweißte Waggon-Komponenten aus Stahlblech bieten auch bei geringen Materialdicken höchste Stabilität – ohne raumgreifende Innenverstärkungen, wie sie z. B. bei Verwendung von Aluminium nötig wären.

In den XXL-Laserschweiß-Portalen von Photon können auch dünnste Stahlbleche mit höchster Qualität, Präzision und Festigkeit verschweißt werden – effizient, schnell und ohne sichtbare Schweißnähte an der Außenhaut. Das spart im Produktionsprozess Zeit, Kosten und Material, schafft Platz im Innenraum des Zuges und reduziert den ökologischen Fingerabdruck des ICE 4.

Eine Lösung, die Siemens/Bombardier überzeugt hat. In den nächsten Jahren wird Photon Seitenwände, Dachbaugruppen und Untergestell-Komponenten für ca. 1.600 Waggons des ICE 4 fertigen. Und auch in vielen anderen Zügen steckt weit mehr als nur ein Stück Photon. Da heißt es für die Konkurrenz: „Zurückbleiben bitte!“

 

Für mehr Informationen:

www.PhotonAG.com