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Startseite2019-02-04T16:55:17+01:00

Ein Gemeinschaftsunternehmen von

„Mit COMAN hat inpro eine innovative Softwarelösung geschaffen, die dazu beiträgt, unser Projektmanagement im Anlagenbau zu verbessern.“

Dr. Matthias Hartmann, Vice President Produktmanagement & Technologie, thyssenkrupp System Engineering GmbH

„inpro kann stolz von sich behaupten, durch die Arbeiten und Erfolge des Arbeitsfeldes Lasertechnik die weltweite Implementierung von Hochleistungslasersystemen in der Automobilproduktion maßgeblich vorangetrieben zu haben. “

Holger Alder, Gründer und Vorstandsmitglied , Photon AG

„Gestützt auf pragmatisches Vorgehen mit Versuch und Simulation hat inpro wesentliche Beiträge zur automatisierten Prüfung von Werkstoffen und Fügeverbindungen in Rohbau und Komponentenfertigung geleistet.“

Prof. Dr. Martin Kraska, Fachbereich Technik/Werkstoff- und Strukturmechanik, Fachhochschule Brandenburg

Thema des Monats

Mrz2019

Simulation der Produktion von Schäumteilen aus EPP

Das Partikelschaum-Verbundspritzgießen ist ein neuartiges Verfahren für die kosteneffiziente Großserienfertigung zukünftiger Leichtbaustrukturen im Automobilbereich. Beim Partikelschäumverfahren werden zunächst EPP-Partikel (expandiertes Polypropylen) in eine Form gefüllt und anschließend mit Wasserdampf umströmt. Dabei schmilzt die Oberfläche der Partikel auf und diese vereinigen sich zu einem Bauteil. Der Schäumling wird anschließend in einem angepassten Spritzgießprozess weiterverarbeitet, so dass eine hochwertige Oberfläche entsteht. Die Methoden für das digitale Engineering des Fertigungsprozesses sind derzeit noch nicht ausgereift. Im vom BMBF geförderten Verbundvorhaben „Integrale Fertigung von hybriden Leichtbau-Sandwich-Strukturen im Partikelschaum-Verbundspritzgießen für die Großserie – SamPa“ (Förderkennzeichen: 02P15Z004) befasst sich inpro daher zurzeit mit der Entwicklung geeigneter Simulationsverfahren. Für die Simulation des Füllvorgangs sind sowohl Partikeleigenschaften als auch Strömungsvorgänge von entscheidender Bedeutung.

Den inpro-Entwicklern ist es nun gelungen, den Partikelfüllvorgang mit einer Kopplung von Strömungssimulation (CFD) und diskreten Elementen (DEM) unter Berücksichtigung der vollständigen Wechselwirkungen zu simulieren. Die physikalischen Eigenschaften der Partikel werden anhand von Experimenten bestimmt und in der Simulation mit Modellen für Elastizität, Dämpfung Reibung und Haftung berücksichtigt.